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ältesten deutschen Feuerwehr nach preußischem Landrecht, gegründet 1816, von Joachim Röhrborn zum 185. Jubiläum der Feuerwehr |
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| ... Die Herrengosserstedter
erlebten ihren großen Brand, als am 14. November 1815 ein Feuer tobte,
dem innerhalb von nur einer Stunde 42 Wohnhäuser und 78 Ställe
und Scheunen zum Opfer fielen. Das war die gesamte nördliche Dorfhälfte,
und das übertraf alles, was sie und ihre Vorfahren in den letzten
Jahrhunderten seit dem 30jährigen Kriege erlebt hatten.
Abends um halb sechs Uhr bei starkem Sturm im Grundstück Straße der Einheit 2 durch das Entzünden des Strohdachs, was damals bei den meisten Gebäuden noch die Eindeckung war, durch eine Öllampe ausgebrochen, war den Flammen trotz der damals schon zwei vorhandenen zwei Feuerspritzen kein Einhalt zu gebieten, zumal viele Einwohner in Teutleben zur Kirmes waren. Als 1816 der damalige Herrengosserstedter Gerichtsherr Ernst Friedemann von Münchhausen, ein Sohn des Justizministers Friedrichs des Großen, ebenfalls ein Ernst Friedemann von Münchhausen, und der Herrengosserstedter Polizeischulze Johann Erdmann Berger zu der Einsicht gekommen waren, daß solchem Geschehen nur durch eine einsatzstarke Feuerwehr zu begegnen sei, gab es erstmalig eine namentlich erfaßte Feuerwehr in unserem Dorfe, für die es immer wieder Gelegenheiten gab, sich zu bewähren... |
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| ... Im Mittelpunkt des Jahres 1996 standen die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum 180 jährigen Bestehen der Feuerwehr an denen auch der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Püchel, teilnahm, der in seiner kurzen Ansprache zum ersten Male formulierte, daß die Herrengosserstedter Feuerwehr seinen Recherchen nach die älteste Feuerwehr nach preußischen Landrecht in Sachsen/Anhalt sei, wahrscheinlich sogar in ganz Deutschland, was später vom Bonner Innenministerium der BRD schriftlich bestätigt wurde... |
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