Feuerwehrmusik & -lieder

Kamerad sein in der Feuerwehr
Nimm einen von der Feuerwehr
Feuerwehrlied
Feuerwehrlied
Blau wie der Himmel
Feuerwehrlied
Den alten Kameraden
Das Lied der Feuerwehr
Feuerwehrlied
Lied der Freiwilligen Feuerwehr Schüttorf

Kamerad sein in der Feuerwehr
Musik: "Wohl ist die Welt so groß und weit"

Kamerad sein in der Feuerwehr
ist uns´re schönste Zier,
Denn Gott zur Ehr
dem Nächsten zur Wehr,
ja das geloben wir.
Wir messen nicht nach groß und klein,
nach Anseh´n, arm und reich.
Wir sind für alle hilfsbereit,
vor uns ist jeder gleich.

Refrain:

Wir sind ja da, wir halten Wacht,
bei Tag und bei der Nacht,
hilft keiner mehr, hilft keiner mehr,
hilft doch die Feuerwehr.

Wenn Sirenen heulen in das Land,
Alarm der Feuerwehr!
Einer für Alle, Mann für Mann,
dann fehlt auch keiner mehr.
Treu erfüllt sie ihre Pflicht,
hilft dem Nächsten in der Not,
an sich selber denkt der Retter nicht,
das ist sein höchst Gebot.

Wir sind ja da, wir halten Wacht,
bei Tag und bei der Nacht,
hilft keiner mehr, hilft keiner mehr,
hilft doch die Feuerwehr.

Rote Flammen in den Himmel zieh´n,
der Sturm bricht los mit Macht.
In Rauch und Qualm verhüllet brennt,
die Habe in der Nacht.
Die Leitung schnell zum Brandplatz hin
bei Hitze und bei Harsch,
die Pumpe läuft -
Kommando schallt:
"Alle Rohre Wasser marsch!"

Wir sind ja da, wir halten Wacht,
bei Tag und bei der Nacht,
hilft keiner mehr, hilft keiner mehr,
hilft doch die Feuerwehr.

Ist der Brand vorbei, die Wehr rückt ein,
in später Abendstund´
dann folgt für uns im Freundeskreis
der wohlverdiente Trunk.
Hebt die Gläser hoch und stosset an,
der Dienst war hart und schwer.
Auf´s wohl der Kommandanten
und der ganzen Feuerwehr.

Wir sind ja da, wir halten Wacht,
bei Tag und bei der Nacht,
hilft keiner mehr, hilft keiner mehr,
hilft doch die Feuerwehr.

Quelle und Verfasser unbekannt


Nimm einen von der Feuerwehr

Ein guter Rat für alle Frauen,
die überlegen, welchem Mann kann man vertrauen,
in diesem Fall da raten wir,
gute Männer, das sind Männer so wie wir.

Nimm einen von der Feuerwehr,
und zwar nicht nur wenn´s brennt.
Die Männer von der Feuerwehr,
die haben Temperament.
kein and´rer ist so treu wie er,
und feurig ist der Mann,
nimm einen von der Feuerwehr,
denn keiner geht so ran.

Weil es im Grund doch völlig gleich ist,
ob einer arm ist oder furchtbar reich ist,
on dick, ob dünn, das ist egal,
worauf es ankommt, sagen wir dir gleich nochmal.

Refrain:
Und wenn es was zu machen gibt,
dann weiß er, wie man´s macht.
er ist auch immer für dich da,
und zwar bei Tag und Nacht.

Quelle und Verfasser unbekannt


Feuerwehrlied
Musik: "Im Krug zum grünen Kranze"

Im ganzen deutschen Lande sind
Männer bei der Hand,
:Um Hab und Gut zu schützen zu
schützen in Stadt und auf
den Land:

Im Brand und Unglücksfalle, in
Not zu jeder Zeit,
:freiwillig sind wir alle zum
Einsatz stets bereit:

Als brave, tapf're Männer, im
blauen Dienstgewand,
:ist euch als treuer Helfer ja
Helfer die Feuerwehr bekannt:

Wir halten Wahlspruch-Treue und
dienen Gott zur Ehr.
:Geloben drum auf's neue auf's
neue dem Nächsten stets zur
Wehr:

Erhebet Eure Gläser und reichet
Euch die Hand,
:Es leben die Feuerwehren
Feuerwehren im ganzen
deutschen Land:

Quelle: Feuerwehrchor Schwarzwald-Baar 1997


Feuerwehrlied

Petrus stand die Hand am Ohr
Wieder an dem Himmelstor;
Vielen war von dieser Welt
Lang bei ihm Quartier bestellt.

Da rief der Cherubim:
"Hört Er! Ich befehle ihm,
Leute von der Feuerwehr
Lasst Er ohne weit'res her.

Lasst sie ein ins Himmelreich,
wie sie ausseh'n ist mir gleich;
denn die Kerls, ich seh's voraus,
löschen sonst die Hölle aus."

Ist Dir um die Hölle bang?
Guter Petrus: Gott sei Dank!
In den Himmel kommt seither
Jeder von der Feuerwehr.

Quelle: DEUTSCHES FEUERWEHR-KOMMERSBUCH 1896 - Zitiert nach: Langner, Martin (Hrsg.): 
Feuer schwarz - Eine deutsche Feuerwehrgeschichte am Beispiel Heidelbergs, 
Wunderhorn-Verlag, Heidelberg 1996


Blau wie der Himmel

1)   Ertönt die Sirene, dann sind wir zu Stell
im Kampf gegen Feuer und Schaden,
frisch auf Kameraden, macht schnell, macht schnell,
es gilt großen Einsatz zu wagen.

Blau wie der Himmel ist unser Kleid
Feuerwehrmänner zum Einsatz bereit.

2)   Uns stört keine Stunde wir sind immer da,
ob nachts, ob morgens und abends,
zu schützen der Bürger Hab und Gut,
drum wagen wir Leben, Gesundheit und Blut.

Blau wie der Himmel........

3)   Uns treibt nicht Gewinn-, nicht Rumessucht,
wir wollen nur helfen und retten.
drum heißt unsere Lösung seit altersher,
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

Blau wie der Himmel......

Quelle: Martin Ahrensburg


Feuerwehrlied
Musik: Melodie des Badnerliedes

Die Feuerwehrn im ganzen Land
die sind der Menschen Stolz (Menschen Stolz),
das ist doch allen längst bekannt:
Wir sind aus ganz besond'rem Holz (besond'rem Holz).
Darum retten, löschen bergen wir, helfen wir!
Sind Tag und Nacht stets auf der Wacht (auf der Wacht)!
Drum Wasser marsch,
drum Wasser marsch
drum Wasser marsch, Wasser marsch, Wasser marsch.

Die Sirene heult, nun wird es ernst,
zu retten Mensch und Tier (Mensch und Tier).
Egal ob Regen, Schnee und Eis.
geholfen wird um jeden Preis (jeden Preis)!
Darum retten...

Ob bei Unfall, Brand oder Katastroph',
wir rücken stets zusamm' (stets zusamm')
und freun uns auf die Rückkehr schon
wenn alle wieder sind beisamm' (sind beisamm').
Darum retten...

Und wenn uns mal der Hergott ruft,
so sind wir auch bereit (auch bereit).
Legt uns hinab ins kühle Grab
in unserm blauen Kleid (blauen Kleid).
Darum retten...

Quelle: Feuerwehrchor Schwarzwald-Baar 1997


Den alten Kameraden

Ich hatt´ einen Kameraden,
Einen besseren findst du nicht.
Mit Feuersmacht im Streite
Stand er an meiner Seite,
Mit mir in gleicher Pflicht!

Ich hatt´ einen Kameraden,
Der Rasen deckt ihn zu.
Er war bei manchem Becher
Gleich mir ein froher Zecher;
Gönnt ihm die ew´ge Ruh!

Willst du mir die Hand drum geben,
Mein guter Kamerad,
Wenn ich den Weg muß gehen,
Du wirst für mich stehen,
Zum Wohle unsrer Stadt !

Quelle: Feuerwehrliederbuch - Verlag Heinrich Buschmann - Münster/Westfalen 1953


Das Lied der Feuerwehr

1. Bei Tag und Nacht wir bereit des Feuers 
Macht und Gier zu bannen. Der Dienst ist hart 
das Ziel steht weit, doch freudig stehen wir 
zusammen. 

" Wir sind das stolze , blaue Heer Kameraden von der Feuerwehr " 

2. Kameraden wollen wir ewig sein, Gefahr und Not 
kann uns nicht trennen. Wir wollen stets der 
Pflicht uns weih´n und freudig jederzeit 
bekennen. 

" Wir sind das stolze , blaue Heer Kameraden von der Feuerwehr " 

3. Für Heimat, Haus und Vaterland woll´n wir 
des Feuers Macht bezwingen. Gott mit uns 
wenn in Sturm und Brand in höchster Not wir 
Rettung bringen. 

" Wir sind das stolze , blaue Heer Kameraden von der Feuerwehr " 

4. Mag auch die Welt in Flammen stehen und droht 
sie alles zu verderben, die Heimat darf nicht 
untergeh´n müßt auch der letzte von uns sterben. 

" Dann stirbt das stolze, blaue Heer im Kampf für Freiheit, Recht und Ehr " 

Quelle: Feuerwehrliederbuch / Verlag Heinrich Buschmann / Münster/Westfalen 1953


Feuerwehrlied
Musik: Steh ich in finsterer Mitternacht....

1."Bewahrt das Feuer und das Licht,
daß in dem Ort kein Brand ausbricht."
So mahnte einst auf seiner Rund
der Wächter uns zu jeder Stund.
Man hat nicht Ruh' bei Tag und Nacht,
wenn man an solches Unglück dacht.

2.Doch sicher schläft nun Heid' und Christ,
derweil der Schlauch in Ordnung ist.
Das Horn erschallt, und eins, zwei, drei
eilt stramm die Feuerwehr herbei.

3.Der Hauptmann mustert seine Schar,
und alles klappt so wunderbar.
Zum Feuerherd geht's trapp, trapp, trapp,
dann Leiter auf und Leiter ab.

4.Was da gerettet werden kann,
trägt huckepack der Feuerwehrmann:
Die kranke Frau, das kleine Kind,
die Kuh, das Kälbchen und das Rind,

5.Den Besen und den Spinnenkopp
und den zerbrochenen Kannepott.
Wie rauscht der Strahl, die Flamme zischt -
wird kleiner, kleiner und erlischt.

6.Und morgen wird nicht vermißt,
weil ja der Schlauch in Ordnung ist.
Nun ist die Arbeit all geschehen,
nicht Flamm' noch Flämmchen mehr zu sehen.

7.Und Ruh' und Frieden all umher,
das danken wir der Feuerwehr.
Der Feuerwehr, das leuchtet ein,
ihr muß die Kehle trocken sein.

8.Drum wird gelöscht zu jeder Frist,
solang der Schlauch in Ordnung ist !

Quelle: Josef Neuburg - Brandmeister 1938


Lied der Freiwilligen Feuerwehr Schüttorf

1. Freunde da sind wir nun wieder
jeder Wehrmann wohlbekannt
hell erklingen unsere Lieder
und wir reichen Euch die Hand.
Nach des Tages Last und Plage
laßt uns feiern diese Stund'
Arbeit winkt uns alle Tage,
doch singt jetzt mit frohem Mund:

Refrain:

Ja, die Feuerwehr ist zünftig und die Leute sind auf Draht.
So ist'sheut, so sei es künftig, jedermann ein Mann der Tat.
Bei den Bränden stets behende, jeder gibt sein Bestes her,
um dem Namen Ehr' zu bringen: Schüttorfs Freiwillige Feuerwehr.

2. Feuer, Wasser, Schlauch und Spritze
das sind unsers Wirkens Kern.
Ob es stürme, schneie, blitze,
jeder eilt zum Dienste gern.
Wenn ertönet die Sirene
sind zur Stelle wir Mann für Mann,
denn nur mit vereinten Kräften
man Gefahr bezwingen kann.

Refrain: Ja, die Feuerwehr ist zünftig . . . .

3. Freunde laßt den Geist uns pflegen,
der die Arbeit leichter macht.
Denn wir wissen doch Kameraden
besser geht's, wenn man mal lacht.
Bleibe ruhig stets und heiter
sachlich, ehrlich, flink und froh.
So ist'sheut, so sei es weiter
und es bleibe immer so.

Refrain: Ja, die Feuerwehr ist zünftig

Quelle: Text: Arnold Bruns () - Komponiert: Gerd Michel ()
Chronik Ortsfeuerwehr Schüttorf, Oberbrandmeister Fritz Lübke,Schüttorf